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Über mich

Schon in meiner frühen Kindheit fing ich an, mich mit dem Sinn des Lebens und mit den Themen Geburt und Tod zu beschäftigen. Ich muss sagen, dass ich auf der Suche nach Antworten nicht sehr erfolgreich war, zumindest zu jenem Zeitpunkt. Irgendetwas in mir sagte, wobei dies vielmehr ein Gefühl war, dass da noch mehr zu wissen oder zu erfahren gab, als ich ahnte. In dem Alter konnte ich noch nicht verstehen oder erkennen, was das genau war, und so tappte ich die ganze Zeit im Dunkeln. Dann kam die Pubertät, und alles, wonach ich suchte, wurde durch weltliche Belange wie Schule, Mädchen oder Partys verdrängt.

Ab Mitte 20 hatte ich etwas an mir, das Menschen magisch anzog. Sie kamen zu mir und vertrauten mir ihre Sorgen und Probleme an, wobei ich erst einmal gar nicht wusste, warum sie das taten. Ich war oft irritiert und fassungslos, stand da und wusste nicht, warum ein wildfremder Mensch mir das alles anvertraute. Am Ende des Gesprächs wurde ich oft um Rat gefragt, und obwohl ich nichts wusste, ging ich ganz tief in mich und antwortete intuitiv diesen Menschen aus reinem Herzen und ohne Erwartung. Diese Antworten setzten bei ihnen wiederum Einsicht und Erkenntnis in Gang.

Nach einiger Zeit, wenn ich die Menschen zufällig wiedersah, fragte ich sie, wie es ihnen ergangen sei, und ob das, was wir besprochen hatten, ihnen geholfen habe. Daraufhin berichteten sie mir, dass unser Gespräch ihr Leben und ihre Entscheidungen sehr positiv beeinflusst hat und sie jetzt sehr zufrieden waren.

Obwohl solche Themen wie Spiritualität und Religion mich faszinierten, ließ mich der Verstand aus unerklärlichen Gründen eine Ausbildung machen, die mit diesen Themen überhaupt nichts zu tun hatte. Im Anschluss meiner Lehre  als Technischer Zeichner studierte ich Ingenieurwesen und strebte ungefähr zehn Jahre lang in diesem Bereich nach beruflicher Erfüllung und Erfolg. Doch leider vergeblich, denn egal was ich tat, alles ging schief, und infolgedessen durchlebte ich sehr große finanzielle Schicksalsschläge.

Ich konnte noch nicht erkennen, dass alles, was geschah, mir die Augen öffnen und zeigen sollte, dass das, was ich bisher gemacht hatte, nicht meine Bestimmung war. Es fiel mir schwer, aus dieser Illusion aufzuwachen – bis zu dem Tag, an dem ein Mensch, der mir sehr nahestand, von heute auf morgen verstarb. Seit diesem Zeitpunkt spüre ich in mir etwas, was ich bis heute nur als wohltuende Leere und Frieden beschreiben kann.

Danksagung

an dieser Stelle möchte ich einigen Menschen aus tiefstem Herzen danken. Sie waren immer für mich da, wenn es für mich unerträglich wurde. Sie wurden Lichter die mich durch die Finsterniss begleiteten. Jeder dieser Personen hat für mich einen unbeschreiblichen Stellenwert. ich kann das nicht Genug sagen und auch finde ich nicht die passenden worte um meinen Dank auszusprechen.